Flohmarkt

Flohmärkte erfreuen sich bei Händlern und Kunden einer immer weiter ansteigenden Beliebtheit. Dabei werden Flohmärkte regional auch als so genannte Trödelmärkte bezeichnet und stellen im Großen und Ganzen einen Markt da, auf dem private Anbieter zum Spaß und ohne Erwerbsdruck gebrauchte Gegenstände zum Kauf anbieten.

Herkunft der Bezeichnung

Dabei geht der Name des Flohmarktes auf die Kleidergabe der mittelalterlichen Fürsten zurück. Einmal dem Volk überlassen, wurde mit den Kleidungsstücken oft reger Handel getrieben, wobei natürlich auch der eine oder andere Floh seinen Besitzer wechselte. Auch heute noch empfiehlt es sich – zumindest Kleidungsstücke – in die Reinigung zu bringen, bevor man diese trägt. Möbel kann man allerdings schlecht reinigen, sollte diese aber zumindest ebenfalls gründlich auswischen und desinfizieren.

Arten von Flohmärkten

Flohmärkte gibt es von unterschiedlichem Zweck und unterschiedlicher Art, wobei vielerorts auch der Kirchenbasar ein solcher Flohmarkt ist. Die wesentliche Unterscheidung resultiert allerdings aus dem Angebot. So gibt es Nachtflohmärkte, Kinderflohmärkte, auf denen vorwiegend Kinderkleidung, Spielzeug und ähnliche Sachen angeboten werden, Spenden-Flohmärkte und eben auch Themen-Flohmärkte, wie Märkte zum Kauf und Verkauf von Möbelstücken und Accessoires.

Dabei wechseln vor allem Kleinmöbel oder bestimmte Möbelelemente den Besitzer. Hier finden sich unter anderem Möbelstücke verschiedener Epochen und Stilrichtungen, wie beispielsweise Wanduhren aus der Zeit des Jugendstils oder des Biedermeiers und Kleinmöbel aus dem Art Deco. Hin und wieder kann man sogar einen hübschen Sekretär aus dem Biedermeier oder eine Lampe mit gestalterischen Elementen aus dem Jugendstil ergattern.

Gerade für Sammler und für private Restauratoren lohnt sich hin und wieder der Gang über einen solchen Flohmarkt, doch auch so mancher Antiquitätenhändler lässt es sich nicht nehmen, ab und zu in eigenem geschäftlichen Interesse im Angebot zu stöbern. Allerdings empfiehlt es sich dann immer auch, nach den passenden Accessoires Ausschau zu halten oder den Trödler direkt anzusprechen.