Antike Kommoden
Die Kommode ist ein Möbelstück, das regelmäßig mit Fächern und Schubladen ausgestattet ist und seinen Ursprung in der Truhe hat. Dabei dient eine Kommode regelmäßig der Aufbewahrung von Wäsche und Kosmetika, sowie kleineren Bekleidungsstücken. Heute ist eine solche Truhe bzw. Kommode in verschiedenen Ausführungen und Stilrichtungen von antik bis modern erhältlich.
Die Vorläufer der Kommoden sind kastenförmige Möbelstücke, die regelmäßig aus Holz angefertigt und bemalt sowie anderweitig aufwendig verziert sind. Diese Vorläufer besitzen im Gegensatz zu den Kommoden einen Deckel, der auf- und zugeklappt werden kann, dafür aber keine Schubfächer. Sie eignen sich im weiteren Gegensatz zu den Kommoden vor allem zur Aufbewahrung größerer Wäschestücke oder für Kleidung.
Ursprung der Kommoden
Die Vorläufer der Kommoden, die Truhen, gab es bereits im Altertum und in der tatsächlichen Antike, so dass der Name hier durchaus täuschen kann, wenn nach antiken Kommoden gesucht wird. Dabei sind Kommoden aus der Antike natürlich nicht erhältlich, da es diese damals noch nicht gab und ihre Entwicklung sich schrittweise aus der Truhe heraus vollzogen hat.
Weiterentwicklung der Truhe
Die Anfänge der Kommoden lassen sich als Truhen aber bis in das 1. Jahrhundert nach Christus und in das Römische Reich zurückverfolgen, als es in Mode kam, Truhen aufzustellen und diese wie heutige Schränke zu benutzen. Bis weit in das Mittelalter hinein hielten sich die Truhen dann als Aufbewahrungsmöglichkeit für Kleidung und Wäsche in Mode, wurden aber immer weiter verbessert und ausgestaltet.
Schließlich wiesen einige Modelle dann bereits äußere Beschläge und innere Fächer bzw. fachähnliche Unterteilungen auf, die mit den heutigen Schrankeinsätzen vergleichbar sind. Eventuell sind dann hier die Vorläufer der Kommoden und eben dieser Schrankeinsätze zu sehen. Später wurden aus diesen Einsätzen dann Schubfächer, die auch eine ordentliche und saubere Aufbewahrung kleinerer Kleidungsstücke ermöglichten.